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Leere Räume, verhaltene Anfragen und Interessenten, denen die Vorstellungskraft fehlt, das volle Potenzial einer Immobilie zu erkennen? Wenn Ihnen diese Situation bekannt vorkommt, stehen Sie wahrscheinlich vor der entscheidenden Frage: Lohnt sich die Investition in virtuelles Home Staging für genau mein Objekt?

Obwohl der Schweizer Immobilienmarkt nach wie vor ein Verkäufermarkt ist, beobachten wir, dass bestimmte Objekte länger in den Portfolios der Makler verbleiben. Die Entscheidung für eine visuelle Aufbereitung ist daher heute strategisch wichtiger denn je. Mit dieser Checkliste finden Sie heraus, ob digitales Staging der Schlüssel zu Ihrer erfolgreichen Vermarktung ist.

Die Fakten sind eindeutig: Studien zeigen, dass rund 80 % der potenziellen Käufer allein anhand der Fotos entscheiden, ob sie eine Immobilie besichtigen. Leere Objekte wirken auf Bildern oft kleiner und unpersönlicher. Virtuelles Staging löst dieses Problem effizient.

Was ist virtuelles Home Staging – und wann kommt es zum Einsatz?

In der Fachwelt unterscheiden wir präzise: Beim virtuellen Home Staging werden Fotos, die wir vor Ort von einer bestehenden Immobilie gemacht haben, digital möbliert. Davon abzugrenzen sind Visualisierungen (Renderings oder CGI) für Neubauten. Da hier noch kein Gebäude existiert, erstellen wir basierend auf Grundriss- und Architektenplänen zunächst ein digitales 3D-Modell, das anschliessend virtuell eingerichtet wird.

Beide Methoden dienen dazu, die Vorstellungskraft der Interessenten gezielt anzuregen. Da sich nur etwa 20 % der Menschen einen leeren Raum möbliert vorstellen können, schaffen wir durch die digitale Inszenierung einen emotionalen Bezugspunkt.

Michael Racle
"Wir empfehlen bei leeren Objekten grundsätzlich, beide Versionen zu zeigen – das leere Foto und das virtuell möblierte Bild. So regen wir die Fantasie an, vermeiden aber gleichzeitig Enttäuschungen vor Ort, wenn die Interessenten den leeren Raum betreten."
Michael Racle, CEO Visualista

Möchten Sie die vielfältigen Möglichkeiten genauer kennenlernen? Erfahren Sie mehr in unserem umfassenden Beitrag zum Thema Virtual Home Staging.

Helles Wohnzimmer mit weißen Sofas und offener Küche

Checkliste: In diesen Fällen lohnt sich virtuelles Home Staging besonders

Prüfen Sie, wie viele der folgenden Punkte auf Ihr aktuelles Projekt zutreffen:

  1. Das Objekt steht komplett leer (z. B. nach einem Auszug oder bei Erstvermietung).
  2. Interessenten haben Mühe, die Dimensionen zu erfassen (besonders bei sehr grossen oder ungewöhnlich geschnittenen Räumen).
  3. Sie vermarkten einen Neubau und müssen «ab Plan» verkaufen, bevor der erste Spatenstich erfolgt ist.
  4. Ein klassisches physisches Staging ist zu teuer oder logistisch zu aufwendig.
  5. Sie möchten verschiedene Zielgruppen ansprechen (z. B. ein Zimmer einmal als Home-Office und einmal als Kinderzimmer zeigen).
  6. Der Grundriss ist schwer verständlich, und erst die Möblierung zeigt die wahre Funktionalität.
  7. Die Immobilie soll sich optisch von der Masse abheben, um die Klickraten in Portalen zu steigern.
  8. Zeitdruck: Sie benötigen innerhalb von 48 Stunden vermarktungsbereite Bilder.
  9. Renovationsbedarf: Sie möchten zeigen, wie eine alte Küche oder ein Bad nach einer Modernisierung aussehen könnte.
  10. Eigentümer-Überzeugung: Sie möchten Ihre Kompetenz durch modernste Vermarktungstools unterstreichen.

Faustregel: Je mehr Punkte Sie abhaken, desto lohnenswerter ist der Einsatz. In der Praxis sehen wir eine Kostenersparnis von rund 90 % gegenüber physischem Staging – bei deutlich kürzerer Vorlaufzeit.

Beispiel 1 – Neubauprojekte: Verkauf ab Plan durch Visualisierungen

Bei Neubauten sind Visualisierungen heute kein «Nice-to-have» mehr, sondern Pflicht. Da Käufer oft erst unterschreiben, wenn 50 % des Projekts bereits verkauft sind, aber noch kein Stein auf dem anderen steht, macht die visuelle Aufbereitung den Verkauf erst möglich.

Wir unterstützen Bauträger hierbei ganzheitlich. Da die Auswahl einzelner Möbelstücke für Kunden oft zeitlich nicht machbar ist, setzen wir als Experten meist auf einen skandinavisch-modernen Stil. Dieser überzeugt in ca. 80 % der Fälle sofort, da er hell, freundlich und massentauglich wirkt. Für High-End-Projekte bieten wir zudem immersive Lösungen wie 360-Grad-Rundgänge oder Drohnenvideos an, in die das 3D-Modell des Hauses fotorealistisch eingebettet wird.

Entdecken Sie mehr in unserem Artikel über Virtual Home Staging für Neubauten.

Arbeitszimmer mit Schreibtisch und großer Fensterfront

Beispiel 2 – Bestandsimmobilien: Problemzonen clever lösen

Bei Altbauten oder leer stehenden Wohnungen hilft virtuelles Staging dabei, «Problemzonen» zu entschärfen. Ein klassisches Beispiel aus unserer Praxis in der Schweiz: Ein sehr langgezogenes, schmales Zimmer, das leer abschreckend wirkt. Durch die digitale Platzierung von Stockbetten konnten wir zeigen, dass der Raum perfekt als Kinderzimmer nutzbar ist. Das Ergebnis? Mehr Anfragen und eine schnellere Vermietung.

Besonders wertvoll ist die Methode auch bei geplanten Umbauten. Wenn beispielsweise eine Wand entfernt werden soll, um aus einer 4,5-Zimmer-Wohnung eine grosszügige 3,5-Zimmer-Wohnung zu machen, können wir diesen Zustand visualisieren, noch bevor die Bauarbeiten beginnen.

Michael Racle
"Visualisierungen machen den Verkauf ab Plan überhaupt erst möglich. Bei Neubauprojekten ist es heute der Standard, dass die Interessenten virtuell durch die noch nicht gebauten Räume laufen können."
Michael Racle, CEO Visualista

Lesen Sie mehr dazu in unserem Beitrag Virtual Home Staging für Bestandsimmobilien.

Wann lohnt es sich eher nicht?

Trotz aller Vorteile gibt es Situationen, in denen einfaches Staging ausreicht:

  • Extrem hohe Nachfrage: Bei Standard-Mietwohnungen in Zentren wie Zürich ist der Markt oft so absorbiert, dass Zusatzmassnahmen kaum nötig sind.
  • Hochwertige Möblierung vorhanden: Wenn die aktuelle Einrichtung bereits modern und neutral ist, genügen professionelle Architekturfotos.

Ein wachsender Trend bei bewohnten Objekten ist zudem die digitale Depersonalisierung. Hierbei entfernen wir störende persönliche Gegenstände oder unvorteilhafte Möbel, um Ruhe in das Bild zu bringen, ohne den Raum komplett neu zu möblieren.

Homeoffice mit bunten Schränken und Schreibtisch

Fazit – Strategischer Vorteil für Schweizer Makler

Virtuelles Home Staging und moderne Visualisierungen sind weit mehr als digitale Kosmetik. Sie sind Instrumente, um Vermarktungszeiten massiv zu verkürzen – oft um mehrere Wochen. In einem Markt, in dem Leerstand oder stagnierende Verkäufe hohe Kosten verursachen, amortisiert sich die Investition meist schon beim ersten gewonnenen Mietzins oder dem schnelleren Verkaufsabschluss.

Sie sind unsicher, ob sich virtuelles Staging für Ihr Objekt lohnt?

Laden Sie Ihre Objektfotos hoch oder senden Sie uns Ihre Pläne. Wir beraten Sie partnerschaftlich und finden die visuelle Lösung, die am besten zu Ihrem Budget und Ihrem Zielobjekt passt.

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